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3000 v.Chr. Ein Feuersteinmeißel aus dieser Zeit wurde 1963 in Alt-Lankwitz gefunden.
um 600 Die Wenden siedeln sich zwichen Elbe und Oder an.
927/28 König Heinrich I.erobert die Brandenburg und gründet die Nordmark.
1147-1157 Albrecht der Bär nennt sich Markgraf von Brandenburg und erwirbt den südlichen Teil des Teltow.
1231 Die Markgrafen Johann I. (1220-1266) und Otto III. (1220-1267) erwerben den nördlichen Teltow, damit kommt Lankwitz in ihren Besitz.
1239 Erste urkundliche Erwähnung von Lankwitz in der Schenkungsurkunde von Johann dem I. und Otto III. an das Benediktiner-Nonnenkloster st.Marien zu Spandow(Spandau). Wahrscheinlich wurde damals eine Pfarre eingerichtet und die Dorfkirche erbaut.
1356 Die Mark Brandenburg wird Kurfürstentum, Reichsgrundgesetz der Goldenen Bulle.
1373 Karl IV, erwirbt die Mark. Das Landbuch Karl IV. von 1375 gibt für Lankwitz 40 Hufen an, 36 Bauernhufen und 4 Pferrhufen.
1500 In dieser Zeit wird die Taufschale aus der Lankwitzer Dorfkirche datiert.
1539 Am 1. November führt Kurfürst Joachim II. v. Brandenburg in seinem Territorium die Reformation ein. Die Bistümer werden aufgehoben. Lankwitz wird selbstständige Parochie. Die politiche Gemeinde wird dem kurfürstlichen Amt Spandau zugeteilt.
1618-48 Unter dem 30jahrigen Krieg hat auch Lankwitz zu leiden. Wallensteins Soldaten nahmen 1626 in Teltow Quartier.Die Schweden fallen 1638 in die Mark ein.
1680 Die pfarre von Lankwitz wird eine Filiale von Schöneberg.
1757 Die Lankwitzer Kirche erhälteinen Kirchturm mit Wetterfahne, Rundbogenfenster wurden bereits 1750 eingebaut.
1794 Die Poststraße nach Halle und Leipzig über Lankwitz wird fertiggestellt.
1809 Die Agenda verbrennt in der Lankwitzer Dorfkirche nach einen durch Blitzeinschlag ausgelöstes Feuer.
1824-1872 Johann Friedrich Schmidt ist Lehnschulze, seinem Amts und Gerichtssiegel ist das heutige Lankwitzer Wappen zugrunde gelegt.
1833 Lankwitz hat jetzt 200 Einwohner.
1866 Die Mühle am Mariendorfer Weg (jetzt Alt-Lankwitz Ecke Dittersbacher Weg) brennt ab.
1874 Das Amt Mühlenhof (Sitz:Berlin) wird aufgelöst, aus den Gemeinden Mariendorf, Marienfelde und Lankwitz wird der Amtsbezirk Mariendorf gebildet. Ausbau der Kreischaussee (bisher :Sandweg) Teltow-Lankwitz-Tempelhof. Der Gutsbesitzer Karl Berlinicke wird zum Gemeindevorsteher gewählt. Der 1.Fleicherladen und der 1.Kufmannsladen öffnen.
1880 Auf dem Zietmannschen Gelände wird eine Galopprennbahn angelegt (bis 1882).
1882 Lankwitz hat 900 Einwohner.
1887 Das Zietemannsche Gelände östlich der Anhalter Bahn wird für die Bebauung erschlossen.
1890 Die Dorfkirche erhält eine Turmuhr. Lankwitz hat jetzt 2100 Einwohner.
1892 Lankwitz wird mit einer Trinkwasserleitung an die Charlottenburger Wasserwerke angeschlossen.
1893 Lankwitz erhält durch die englische Gasgesellschaft"Continental-Imperial-Gas-Association" Gas.
1895 Friedrich Dillges ist Gemeindevorsteher (1895-1908 ). Der erste praktische Arzt Dr.med Hentschel, kommt nach Lankwitz. Die Lankwitzer Gemeindeschule wird unter weltliche Schulaufsicht gestellt. Am 1. Dezember wird die Haltestelle Lankwitz-Victoriastraße ( jetzt Leonorenstraße ) der Anhalter Bahn für den Vorortverkehr freigegeben. Lankwitz wird in das Strßenbahn-Netz eingebunden die Bahn fuhr durch die Siemensstraße. Lankwitz hat jetzt 2957 Einwohner.
1898 Lankwitz erhält eine elektrische Straßenbeleuchtung.
1899 Der Stationsname"Lankwitz-Victoriastraße" wird in "Lankwitz" geändert.
1904-06 Baubeginn der Dreifaltigkeitskirche die nach Entwürfen des Geheimen-Regierungsbaurates Ludwig von Tiedemann endstand.
1905 Lankwitz hat 6723 Einwohner.
1906 Einweihung des Teltowkanals.
1910 Das Rathaus wird erbaut und ein Postamt eingerichtet. Bei Bombenangriffen im Jahr 1943 wurde das Dach des Rathauses mit Glockenturm, alle Fenster, die Rathausuhr und die gesamte Inneneinrichtung durch Luftmienen zerstört. Bis 1912 wird der Gemeindepark ( Beyendoffpark ) angelegt. Lankwitz hat 9528 Einwohner.
1913 Bis 1914 werden Lyzeum und Festhalle erbaut. Am 6. November wird das Lankwitzer Wappen durch Gemeinderatsbeschluß angenommen.
1914 Bau eines Herrenhauses von Kaufmann Friedrich Christian Correns, Calandrellistraße 1, später bewohnt von der Familie Werner-Ferdinant von Siemens. Train-und Kraftwagenkaserne werden bezogen. Der 1. Weltkrieg bricht aus. Lankwitz hat 11 341 Einwohner.
1920 Durch Gesetz vom 7. April 1920 mit Wirkung vom 1. Oktober 1920 wird die Stadtgemeinde Groß-Berlin gebildet; Lankwitz wird dem XII. Bezirk ( Steglitz ) zugeteielt.
1926 Lankwitz hat 14 999 Einwohner.
1927 Einrichtung einer Autobuslinie durch die Victoriastraße ( jetzt Leonerenstraße ) nach Steglitz-Wannseebahnhof. Ab 1. Oktober Verlängerung der Buslinie bis Marienfelde, ab 1. Januar 1928 Anschluß an das städtische Verkehrsnetz als Linie 32 mit Umsteigeberchtigung.
1939 Beginn des 2. Weltkrieges.
1940 1. Bombenangriff auf Lankwitz.
1943 In der Bombennacht vom 23. zum 24. August werden unter anderem das Rathaus, das Schloß, die Dorfkirche, die Villa Louise, das gelbe Schulhaus und viele andere Gebäude zerstört. Lankwitz ist am Ende des Krieges zu 85% zerstört.
1946 Lankwitz hat 16 845 Einwohner.
1948 Eröffnung des Krankenhauses Maria Trost.
1951-67 DieWohnsiedlung Lankwitz-Ost wird fertiggestellt.
1956 Der Wiederaufbau der Dorfkirche ist abgeschlossen. Lankwitz hat 29 797 Einwohner.
1964 Am 22. Juni wird die Kirche der Mormonengemeinde in der Kaulbachstraße 56-58 eingeweiht.
1966 Die Straßenbahnlinie 96 wird stillgelegt und ersetzt durch die Buslinie 96. Die Paul-Braune-Schule zieht nach Lankwitz. Die Landeslehranstalt für technische Assistenten in der Medizin wird in der Leonorenstraße 35-39 eröffnet.
1969 Ausbau des Lankwitzer Hafens.
1971 Einweihung der Kirche der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde.
1979 Umzug des Bauamtes Steglitz aus dem Rathaus Lankwitz in den Steglitzer Kreisel, das Rathaus wird jetzt von der Finanzverwaltung genutzt.
1984 Die S-Bahn nach Lichterfelde-Süd wird still gelegt.
1988 Eine Nebenstelle der Wasserschutzpolizei wird im Lankwitzer Hafen eingerichtet.
1989 Der rekonstruierte Bernkastler Platz, hinter dem "Parkschlößchen", wird feriggestellt Jubiläumsfeier:"750 Jahre Lankwitz 1239-1989".
DIE DATEN HABE ICH DEM BUCH "CHRONIK LANKWITZ" ENTNOMMEN ICH MÖCHTE DANK SAGEN
HERR PAUL HILLER; UND DEM ARBEITSKREIS HISTORISCHES LANKWITZ
(unter Mitarbeit des Steglitzer Fördervereins "Schwartzsche Villa").

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